MEDIATION

Es darf uns nicht überraschen, dass auch die friedlichsten Menschen im Umgang mit anderen Personen Probleme haben.

Wenn zwei oder mehrere Personen als Einzelpersönlichkeiten aufeinander zugehen, auch wenn das zunächst freiwillig und liebevoll geschieht, werden die Umstände, die sie zueinander führen und in Kontakt halten, ungeheuer komplex sein.

Das Gleichgewicht und die Sicherheitszone jedes Einzelnen werden bei Konflikten erschüttert.

Neue konstruktive Verhaltensweisen und Veränderungen werden notwendig sein, um wieder in Kontakt zu kommen.

Wie wir auf diese Anforderungen reagieren, wird von unseren bisherigen Erfahrungen, von unserer Anpassungsfähigkeit und von unseren unerfüllten Bedürfnissen abhängen.

Wenn wir also unser Leben in Frieden mit einem anderen Menschen teilen wollen, müssen wir gewisse destruktive Neigungen und Bedürfnisse erkennen und auf sie verzichten.

Das sind zum Beispiel:

Der Anspruch, immer Recht zu haben.

Der Anspruch, in allem der Erste zu sein.

Der Anspruch, immer über alles Kontrolle zu haben.

Der Perfektionsanspruch

Der Besitzanspruch

Der Everybodydarlinganspruch

Die Erwartung, ohne Konflikt und Enttäuschung zu leben.

Das Bedürfnis, andere nach den eigenen Lebensvorstellungen zu ändern.

Das Bedürfnis, andere zu manipulieren.

Das Bedürfnis, andere zu beschuldigen.

Das Bedürfnis, andere zu beherrschen.

Das Bedürfnis, lieber Krieg als gar keine Aufmerksamkeit.

Das Bedürfnis, jede Veränderung abzulehnen.

SOLANGE MAN NICHT MIT MASCHINEN ZUSAMMEN LEBT, WIRD ES IMMER VERSCHIEDENE PERSPEKTIVEN GEBEN! EINE DER GRUNDBEDINGUNGEN FÜR GUTE KOMMUNIKATION IST DIE BEREITSCHAFT EINANDER VERSTEHEN ZU WOLLEN.